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Grenzen der Authentizität

Ja, die Authentizität… , sie steht momentan ganz hoch im Kurs. Die Ratgeberliteratur ist voll mit Büchern zum Thema. Das reicht von „Authentisch führen“, über „Authentisch verkaufen“, bis hin zu „So bin ich. Von der Kunst, ehrlich und authentisch und einfach du selbst zu sein.“ Und da stellt sich mir die Frage: ist das wirklich immer so gut? Also ich meine, so ganz ich selbst zu sein?

Ich bin mir sicher, auch Ihnen ist  schon mal einer dieser sehr authentischen Armleuchter begegnet, die da so auf unserer Welt rumlaufen. Die den Begriff der Authentizität als Rechtfertigung für ihr eigenes Verhalten vor sich hertragen. Und da reicht die Palette von  narzistischen Egomanen bis hin zu pöbelnden Menschen, die vor Flüchtlingsheimen randalieren. Die sind total authentisch in dem was sie da tun. Aber ist das deswegen gut?

Lesen Sie mehr dazu in meinem Beitrag auf dem Blog des Deutscher Knigge Rat

 

Grenzen der Authentizität

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Lesen Sie eigentlich noch Newsletter?

Wie viele Newsletter erhalten Sie eigentlich so pro Woche?
Drei – fünf – mehr? 
Also ich bekomme …. auf jeden Fall ZU VIELE!

Post

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Nun ist das mit den Newslettern ja so eine Sache: Die flattern  ja nicht zufällig in meinen virtuellen Postkasten, sondern die habe ich alle BESTELLT. Und zwar, weil es GUTE Newsletter sind, die hochwertigen Inhalt liefern, der für mich relevant ist.

Trotzdem beobachte ich seit geraumer Zeit, dass ich kaum noch einen Newsletter überhaupt öffne, geschweige denn lese oder den zugehörigen Blogbeitrag, Video, Podcast aufrufe. Anfangs legte ich mir die meisten dieser Emails noch auf Vorlage, um sie irgendwann, wenn ich mehr Zeit hätte zu lesen (was ich dann nicht tat und sie irgendwann dann doch ungelesen in den Papierkorb verschob).
Mittlerweile machen mich die vielen Newsletter geradezu aggressiv. Denn Sie „belästigen“ mich zum Teil wöchentlich, manche Menschen schicken mir  sogar pro Woche 3 unterschiedliche Newsletter und einer schickt tatsächlich TÄGLICH einen Newsletter mit Link zu einem neuen Blogbeitrag!

Deswegen habe ich beschlossen etwas zu ändern: Als Leserin bestelle ich konsequent einen Neswletter nach dem anderen ab und als Bloggerin und Podcasterin habe ich mich gefragt, wie ich das mit meinen eigenen Beiträgen in Zukunft halten will.

Und die Antwort ist ganz klar: ICH STEIGE AUS. Ich mache nicht mehr mit bei diesem 14-tägigen Blogzirkus. Zum einen, weil ich es schlicht und einfach nicht mehr leisten kann (vermutlich ist Ihnen auch aufgefallen, dass Sie schon lange nichts mehr von mir gehört haben?) und zum anderen, weil ich nicht mehr Teil dieses Wahnsinns sein will.

Wie wohltuend die Emails der Kollegen, die nur alle paar Wochen oder gar Monate ihre Kunden beglücken! Da habe ich dann auch Lust, die Post zu öffnen! Und lese gespannt, was es Neues gibt.

Sie werden also auch in Zukunft wieder von mir lesen oder hören. Aber eben nicht mehr alle 14 Tage, sondern in unregelmäßigen Abständen, immer dann, wenn ich Ihnen etwas zu sagen habe. Versprochen.

Wie ergeht es Ihnen denn mit der Newsletter-Flut? Wie gehen Sie damit um? Ich würde mich freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen hier unten als Kommentar  hinterlassen!

Der Fall Tsipras – oder wie Sie mit Klamotten Botschaften senden

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Nicht nur die Forderungen der neuen griechischen Regierung erhitzen zur Zeit die Gemüter, auch die Anzugsordnung des griechischen Ministerpräsidenten und seines Finanzministers sorgen für Diskussionen. Da laufen die doch einfach lässig ohne Krawatte, mit offenem Hemdkragen und wehendem Sakko durch die Weltgeschichte, um für ihre neue Politik zu werben!

Das hätte es früher nicht gegeben! Die sollten sich doch mal anständig anziehen, wo kommen wir denn da hin? Schließlich wollen die doch was von UNS! Und DAS haben wir schon als Kinder gelernt: wenn ich von jemandem etwas will, dann muss ich einen guten Eindruck machen und das heißt auch, ich ziehe mich ordentlich an. Jawohl!

Und in der Tat, jedem Kandidaten, der sich für einen Job bewirbt, gibt man die Empfehlung, sich im Zweifel lieber einen Tick zu gut anzuziehen, als eine Spur zu schlecht. Denn der Personaler weiß auch, dass es für den Bewerber ein besonderer Termin ist, den er mit entsprechend sorgfältiger Kleidung würdigt. Ein Termin, an dem er sich von seiner besten Seite zeigen möchte.

Was also ist los mit Alexis Tsipras und Giannis Varoufakis? Die wollen doch was von uns! Haben die beiden vergessen in den Spiegel zu schauen?

Was Knigge wirklich wollte

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Nun ist es schon wieder eine Woche her, seit ich vom großen Knigge Gipfel zurückgekommen bin. – Das waren schon drei besondere Tage auf dem Petersberg im Gästehaus der Bundesregierung. Ein besonderer Ort, tolle Referenten, spannende Themen und engagierte Teilnehmer sorgten für eine unvergessliche Zeit.

Beim Thema Knigge scheiden sich ja die Geister: Die einen sagen, ja – das ist wichtig, da sollte man sich auskennen. Übrigens, man glaubt es kaum – gerade die jungen Leute sind da sehr interessiert, wollen alles ganz genau wissen und fragen mir in meinen Seminaren Löcher in den Bauch. Die anderen rümpfen die Nase und sagen, dass ist doch alles reaktionärer Mist, den die Welt nicht braucht.
Dieses Naserümpfen hat häufig damit zu tun, dass die Menschen meinen, Knigge-Regeln seien eine Ansammlung strenger Vorschriften, die ganz genau bestimmen, wie man zu sitzen oder zu stehen hat, wie man das Messer richtig hält und Herrn oder Frau Hochwohlgeboren richtig anredet.

Das Anliegen des Freiherrn von Knigge war aber ein durch und durch demokratisches.

 

Endlich schlagfertig – So nutzen Sie Standards

Endlich schlagfertig - So nutzen Sie Standards

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Standards sind die Tütensuppe der Schlagfertigkeit. Kein kulinarischer Hochgenuss, aber immer zur Hand, wenn’s mal schnell gehen muss.

Standards sollten nicht zu speziell sein, sondern für möglichst viele Situationen passen. So passt beispielsweise der Satz „Was ist denn das für eine freundliche Frage?“ auf alle unverschämten Fragen dieser Welt. Mit dieser Antwort machen Sie auf charmante Weise klar, dass die Frage gerade eben nicht in Ordnung war. Etwas direkter und damit schärfer wird der Ton, wenn Sie sagen: “Was beabsichtigen Sie mit dieser herabsetzenden Frage?“ – Sie benennen sehr konkret, wie die Frage bei Ihnen angekommen ist. Eleganter: „Wenn ich auf den sachlichen Gehalt Ihrer Frage eingehe, …“

Endlich schlagfertig – Nutzen Sie Techniken aus dem Improvisationstheater

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Erste Strategie aus dem Improtraining: Spielen Sie mit Ihrem Status! 

Um einen Angriff wirksam abzuwehren, ist es wichtig, dass Sie Ihren Status bewusst einsetzen. Sie wissen nicht was Status ist? Mit Status ist hier nicht der soziale Status eines Menschen gemeint. Status im Sinne von Impro beschreibt die aktuelle Beziehung zwischen zwei Menschen. Eine Person im Hochstatus verhält sich dominant gegenüber einer Person im Tiefstatus. Eine Person im Tiefstatus ordnet sich der Person im Hochstatus unter. Dieser Status ist übrigens nicht fix, sondern verändert sich immer wieder im Laufe einer Begegnung.

 

Endlich schlagfertig – machen Sie jetzt den ersten Schritt

Endlich schlagfertig - machen Sie jetzt den ersten Schritt

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Ich wette, Sie kennen das: Da haut Ihnen irgend jemand irgend so eine Frechheit um die Ohren. Und Sie stehen da mit offenem Mund und sind einfach sprachlos. Verzweifelt suchen Sie nach einer möglichst schlagfertigen Antwort, – in Ihrem Hirn aber nur Leere. Und dann, eine halbe Stunde später im Aufzug ist sie da die Antwort: „Das hätte ich sagen können!“ – leider zu spät.

 

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